Foto: Astrid

Thailand: Ein paar Tage Bangkok

Thailand: Ein paar Tage Bangkok

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Exotische Strände, verträumte Tempel, asiatische Betriebsamkeit? Oder fieser Massentourismus? Was kann man von Thailand erwarten? Wir haben uns 2013 selbst ein Bild gemacht und erlebten drei Teile: Bangkok, den tropischen Norden und eine Insel im Süden. Hier die Eindrücke von Bangkok.

Zuerst blieben wir einige Tage in Bangkok. Eine laute, heiße Stadt, sehr zerfasert, sehr schnell, aber auch sehr gastfreundlich und vielseitig.

Wir sind viel gelaufen, was in der Hitze nur bedingt angenehm ist. Längere Strecken haben wir per U-Bahn oder Hochbahn zurückgelegt, oder per Schnellboot. Auch die Tuktuks sind eine Möglichkeit, wenn man entweder gut über den Fahrpreis verhandelt oder bereit ist, sich ein bisschen übers Ohr hauen zu lassen.

Die Straßenstände bieten eine riesige Auswahl an Speisen, alles eher einfach, frisch zubereitet und günstig. Restaurants gibt es auch haufenweise, wobei wir die vergleichsweise langweilig fanden. Sie sind teurer als die Straßenstände – nach oben natürlich offen, je nach Anspruch. Zu Stoßzeiten muss man bei den Straßenständen teils lange warten, weil viele Einheimische und Touristen dort essen. Mit Englisch sind wir gut klar gekommen, zumindest über die zu zahlenden Preise. Großartige Diskussionen über Inhaltsstoffe und Sonderwünsche dürften misslingen, liegen aber sowieso nicht in unserem Interesse.

Die saubere Version Bangkok erinnert mich an Taipeh, nur sauberer

Viele Aspekte haben mich durchaus an Taipeh in Taiwan erinnert, so die Nachtmärkte, die Foot Courts, die Wuseligkeit. Bangkok kam mir sauberer vor, wobei das in beiden Städten sehr stark schwankt.

Hier ein Schwung Fotos von Astrid (sie hat auch das Titelbild oben aufgenommen) aus Bangkok:

Was genau man gerade isst, lässt sich vorher ohne Sprachkenntnisse nicht immer feststellen, einfach mal ausprobieren. Einmal nur haben wir etwas weggeworfen, weil es, äh, unbeschreiblich schmeckte. Sehr beliebt bei Einheimischen und Touristen sind (wie in Taiwan) die Night Markets, wo es allen möglichen Kleinkram auch für den Haushalt zu kaufen gibt und eine nochmal größere Auswahl an Garküchen, Obstständen und ähnlichem besteht.

Die Sky Bar Ein nächtlicher Blick über Bangkok

Und dann gibt es da noch die Sky Bar im 63. Stockwerk auf dem Lebua-Hotel. Leider etwas windig bei unserem Besuch, dennoch grandios. Hat auch in ein paar Filmen mitgespielt.

Der Eingang zur Bar war etwas schwer zu finden, doch oben angekommen genossen wir den grandiosen Ausblick über die Stadt. Die Kellner achten schon darauf, dass man nicht nur guckt, sondern auch trinkt. Was bei den für eine solche Hotelbar überraschend unaufgeregten Preisen und gut gemixten Cocktails sogar ein Vergnügen war.

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