New York: Auf dem Empire

New York: Auf dem Empire

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Touristisches Pflichtprogramm: das Empire State Building. Lange das höchste Haus der Stadt und der Welt mit gutem Blick nach Norden und Süden. Zwar waren Oli und ich schon vor ein paar Jahren oben gewesen, aber mit mickerigen Kameras. Also haben wir beim Besuch 2009 den Rundumblick erneut genossen.

Gut eine Stunde haben wir gebraucht, bis wir oben waren. Es gibt eine Express-Lane, mit der man sich quasi gegen Geld an den langen Schlangen vordrängeln darf – empfehlenswert, haben wir nur zu spät begriffen. Der Ausblick lässt die Wartezeit aber schnell vergessen. Nach Norden hoch klappte gut mit der Sonne, nach Süden zur Südspitze von Manhattan war’s aber etwas diesig. Die Sicht zu den beiden Brooklyn-Brücken war daher nicht so dolle. Spannend auch immer, sich einzelne Hochhäuser oder Dachgärten herauszupicken, beispielsweise den des Rockefeller Center – ging wegen der dicken Luft auch nur eingeschränkt. Jedenfalls muss das Wohnen über Manhattan faszinierend sein.

New York Empire State Building

Die Fototour zum Empire ist immer lohnenswert.

Kurz ein paar Fakten: 381 Meter hoch, 449 Meter bis zur Spitze. Die Aussichtsplattform liegt in 320 Metern im 86. Stockwerk, die höhere auf 373 Metern war geschlossen. War 1931 bis 1972 das höchste Gebäude der Erde – so lange wie kein anderes Hochhaus, und auch das gigantische 828-Meter-Dings in Dubai kann diesen Rekord erst 2050 brechen (längere Rekordhalter waren das Straßburger Münster von 1647 bis 1874 und natürlich die Cheops-Pyramide für ein paar Jahrtausende, aber ich schweife ab). Vor dem Bau des World Trade Center und seit dessen Zerstörung war es das höchste Gebäude New Yorks. [Update: Seit 2013 ist der Freedom Tower beziehungsweise One World Trade Center höher. Das Empire ist nun das zweithöchste Gebäude der Stadt und das vierthöchste der USA. Weltweit war es lange in den Top-10, seit dem Bauboom Anfang des Jahrtausends in China rutscht es aber unter Platz 20.]

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1 Kommentar
  • Wow, super Ausblicke :-)

    Als ich vor Jahren mal dort war gab es unten im Gebäude ein Schild mit dem warnenden Text “Zero visibility” – Null Sicht also. Von einer Warteschlange war an dem Tag auch nicht die Rede ;-)

    Auch wenn das “zero” nicht so ganz stimmte war es oben schon so nebelig, dass man kaum das charakteristische Chrysler Building erkennen konnte. An Bilder so wie diese hier war leider nicht zu denken.

    Groetjes
    Alex

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